Netzbezug weich begrenzen
Ein virtueller D-Bus-Netzzähler stellt die dreiphasigen VE.Bus-Eingangswerte als Gridmeter bereit. ESS verwendet diese Messung für das System-Importlimit und stützt Lastspitzen mit dem Speicher.
Das System trennt schnelle Energiearbeit und intelligente Verbraucherwahl. Dadurch bleibt die Regelung robust, ohne alle Aufgaben in eine einzige Automation zu pressen.
Ein virtueller D-Bus-Netzzähler stellt die dreiphasigen VE.Bus-Eingangswerte als Gridmeter bereit. ESS verwendet diese Messung für das System-Importlimit und stützt Lastspitzen mit dem Speicher.
Home Assistant misst Netzbezug und 15-Minuten-Budget. Bei drohenden Spitzen reduziert oder sperrt HA Wallbox, Sauna und Warmwasser in einer festgelegten Reihenfolge.
Da sämtliche Hauslasten durch die drei MultiPlus-II laufen, stehen die vollständigen Netzwerte bereits im Victron-System zur Verfügung.
Der lokale D-Bus-Spiegel übernimmt Leistung und Strom der drei Phasen. Ein zusätzlicher physischer Energiezähler ist für diesen Aufbau nicht nötig.
Victron verwendet die Werte für ESS; Home Assistant verwendet sie für Peak-Prognose, Anzeige und Verbrauchersteuerung.
Ladestart blockieren oder den Strom stufenweise reduzieren. Das ist der größte flexible Verbraucher und meist der beste erste Eingriff.
Zuerst die 4-kW-Stufe, danach die 2-kW-Stufe zurücknehmen. Der Speicher im Boiler erlaubt kurze Unterbrechungen ohne unmittelbaren Komfortverlust.
Leistungsaufnahme in die Peak-Berechnung einbeziehen und nur nach festgelegter Freigabe steuern. Manuelle Übersteuerung bleibt möglich.
Das MultiPlus-AC-Eingangslimit bleibt als unabhängige elektrische Grenze bestehen.
Bei leerem Akku oder BMS-Sperre kann Victron keine Energie zuschießen. Dann muss HA steuerbare Verbraucher reduzieren.
Die intelligente Lastverteilung fällt aus, die Victron-Grenze bleibt bestehen. Kritische Schutzfunktionen liegen nicht ausschließlich in HA.